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Der Betrieb – heute
in der dritten Generation - wurde von Karl Seelos vor 76
Jahren gegründet. Übernommen wurden damals alle einschlägigen Aufträge
– von der Einrichtung und Ausstattung von Stuben bis hin zur Fertigung
von Särgen. Die Maschinenausstattung bestand in einer selbstgebauten Kreissäge
aus Holz sowie einer Bohrmaschine. Die Werkstatt beschränkte sich auf
20 m².
Schon bald wurde die
erste Werkstätte zu klein: 1939 wurde ein Zubau errichtet, in dem die
erste Hobelmaschine – die heute noch ihren Dienst tut - Platz fand. Mit
dieser einfachen Ausstattung wurde 1951 der erste Großauftrag in Angriff
genommen: Hauptsächlich in Handarbeit wurden die Fenster und Türen der
neuerrichteten Schule der Gemeinde Kematen gefertigt.
Auf Grund der viel zu
eng gewordenen Räumlichkeiten erfolgte 1952 der Neubau einer Werkstätte
im Ausmaß von 150 m² - für damalige Verhältnisse erschien sie riesengroß.
1965 übernahm Ludwig
Seelos die Tischlerei und spezialisierte sich auf Fenster und
Türen. Der Geschäftsverlauf machte 1976 einen neuerlichen Erweiterungsbau
auf 230 m² erforderlich. Zusammen mit der Anschaffung von Spezialmaschinen
und Werkzeug für den modernen Fensterbau bilden diese Räumlichkeiten die
Basis für die heutige Arbeit.
1995 übernahm Hermann
Seelos die Firma und erweiterte das Betriebsgelände neuerlich,
zuletzt im Jahr 2000. Im Zuge dessen wurde eine neue, den heutigen Standards
der Technik entsprechende Spritzanlage eingerichtet. Mit der dadurch ermöglichten
Minimierung der Emissionen des Betriebes wurde ein aktiver Beitrag zum
Umweltschutz geleistet.
Im Sinne eines umfassenden
Umweltschutzes wurde beim letzten Umbau auch die Heizungsanlage neuesten
Normen angepasst. Dadurch wird ein gleichbleibend niedriger Energieverbrauch
mit reduzierten Schadstoff- und Kohlendioxid-Emissionen gewährleistet.
Für die Mitarbeiter
wurde durch diese Maßnahmen eine Verbesserung der klimatischen Bedingungen
- insbesondere hinsichtlich der Raumluft - in den Produktionsräumen
erreicht.
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